FAQ (Häufige Fragen)

Friday, 16. January 2009

FAQ (Häufige Fragen)

 

Manche Fragen tauchen immer wieder auf. Weil sie wichtig sind. Deshalb haben wir sie hier zusammengefaßt und versuchen sie, kurz und bündig zu beantworten.

Sollten danach immer noch Fragen offen sein, können Sie uns jederzeit ein e-mail schicken. Und wir antworten dann unverzüglich.

 
Muß man Clubmitglied sein?

Nein, man muß kein Clubmitglied sein. Die Veranstaltungen des Bimota-Club Deutschland sind für Jedermann (und -frau) offen. Allerdings sind die Veranstaltungen für Clubmitglieder etwas günstiger. Darum lohnt sich eine Clubmitgliedschaft bereits ab dem dritten Event.

 

Muß man eine Bimota fahren?

 
Nein, muß man nicht. Nicht mal ein italienisches Motorrad ist vonnöten. Man kann jederzeit mit einem japanischen, englischen, amerikanischen oder sonstigen Motorrad teilnehmen. Es kommt nicht aufs Herstellerland an, sondern aufs familiäre Wir-Gefühl beim Bimota-Club Deutschland. Neue Teilnehmer und Rennstrecken-Neulinge werden schnell integriert. Und Familien mit Kindern sind bei uns herzlich willkommen.

 

 

Ist denn der Bimota-Club Deutschland ein zuverlässiger Veranstalter?

 

Den Bimota-Club Deutschland e.V. gibt es seit 1990. Seit 1992 führt er Fahrertrainings auf Rennstrecken durch. So viele Jahre erfolgreiche Veranstaltungen mit großem Stammpublikum, das spricht für sich.

 

 

Mit welchem Motorrad kann ich teilnehmen?

Mit jedem, das für Rennstrecken halbwegs geeignet ist. Also eher mit einem Sportmotorrad Sporttourer als mit einem Chopper oder einer Enduro. Glasteile aus Sicherheitsgründen gegen Bruch sichern. Spiegel und Blinker werden abmontiert, Scheinwerfer und Bremslicht abgeklebt, das Nummernschild entfernt.

 

Muß mein Motorrad eine Straßenzulassung besitzen?

Nein, muß es nicht. Auch reinrassige Rennmaschinen ohne Rahmennummer, ohne Zulassung sind auf Rennstrecken erlaubt.

 

Kann ich als Anfänger teilnehmen?

Ja! Ein sicherer Umgang mit der Maschine vorausgesetzt. Wer auf Landstraßen locker mitsurft, sollte sich mit der Umstellung auf ein Rennstrecken-Training nicht allzu schwer tun. Vor Ort stehen im Bimota-Club Deutschland erfahrene Instruktoren zur Verfügung, die beim Einstieg helfen.

 

Kosten Instruktoren extra?

Nein, die sind beim Bimota-Club Deutschland kostenlos. Für die Instruktion stehen spezielle Zeiten (siehe Zeitplan) bereit.

 

Und wenn ich nur mal reinschnuppern will?

Kein Problem. Wer als Anfänger noch nie Rennstrecke fuhr und bei einem Training einfach mal reinschnuppern will, kann das bei unseren Instruktoren-geführten Gruppen am ersten halben Tag gern tun. Danach kann man bei Gefallen auf ganze Tage aufstocken.

 

Brauche ich Renn-Slicks?

Nein, nicht zwingend. Aber es sollten schon geeignete Reifen für Rennstrecken sein, weil die Belastungen deutlich höher sind als auf Landstraßen. Slicks oder Rennreifen mit Profil bieten mehr Reserven als herkömmliche Straßen- oder Tourenreifen. Wer hier am falschen Ende spart, zahlt oft teures Lehrgeld.

 

Wie komme ich zur Rennstrecke?

Die Teilnehmer reisen selbst an. Entweder auf eigener Achse per Motorrad. Aber empfehlenswerter im Falle eines Defekts ist der Motorradtransport per Hänger oder im Transporter.

 

Wie sieht es aus mit Unterkunft und Verpflegung beim Training?

Um die Unterkunft kümmert sich jeder Teilnehmer selbst. Vor Ort gibt es Hotels und Pensionen, die auf Motorradfahrer spezialisiert sind. Wir helfen gerne mit Tips, doch die Buchung übernimmt bitte jeder selbst. An den meisten Rennstrecken gibt es ein Restaurant. Ansonsten verpflegen sich viele selbst, abends wird gern in Eigenregie gemütlich gegrillt.

 

Welchen Service habe ich an der Rennstrecke?

Bi den Veranstaltungen des Bimota-Club Deutschland ist ein Reifendienst dabei. Dort kann man Reifen vorbestellen bzw. kaufen, dort werden Reifen montiert. Meist ist auch ein Profi-Fotograf mit dabei, für Erinnerungsbilder.

 

Was bedeutet Freies Fahren?

 

Das bedeutet, daß es keine Gruppeneinteilung gibt. Die Teilnehmer können jederzeit auf die Rennstrecke und so lange oder so oft fahren, wie sie möchten. Mit ein wenig Rücksichtnahme aufeinander kommen sich Langsame und Schnelle nicht in die Quere.

 

 

Wie sieht ein typischer Zeitplan einer Bimota-Veranstaltung aus?

 

Einen typischen Zeitplan können Sie sich mit einem Mausklick herunterladen.

 

 

Wer kann bei Rennen mitfahren?

 

Jeder! Und jeder kann einen Pokal gewinnen! Allerdings erhalten nur Bimota-Clubmitglieder Punkte für die Bimota-Clubmeisterschaft. Die wird in zwei Klassen ausgetragen: Einmal die Bimota-Klasse (nur für Bimotas), zu anderen die offene Clubmeisterschaft (Marke und Hubraum egal). Alle Rennteilnehmer brauchen für die Zeitnahme einen Transponder, den es vor Ort gegen eine kleine Gebühr zu leihen gibt. Die Teilnahme an den Rennen selbst kostet nichts extra.

 

 

Verhaltensmaßregeln

 

Einige Verhaltensmaßregeln helfen beim Umgang miteinander auf der Rennstrecke.

Bei der Ausfahrt aus der Boxengasse auf die Rennstrecke warten wir auf eine Lücke und beschleunigen zügig. Wir kreuzen in den ersten Kurven nicht die Ideallinie, sondern bleiben auf der Seite der Boxenausfahrt.

Wir richten unseren Blick nur nach vorn auf die Ideallinie, ohne uns umzudrehen, um schnelleren Fahrern Platz zu machen. Wir wechseln niemals unvermittelt die Spur oder machen die Fahrbahn frei, um Schnelleren Platz zu machen. Denn die suchen sich die passende Stelle zum Überholen selbst aus.

Schnelle Fahrer überholen in gemischten Gruppen (aus Anfängern und Profis) rücksichtsvoll und drücken sich nicht hautnah auf der letzten Rille vorbei.

Bei Defekten oder Problemen geben wir Handzeichen (Hand heben). Und verlassen die Strecke auf der Seite, auf der wir uns befinden. Wir kreuzen beim Ausrollen niemals die Strecke.

 

 

Die wichtigsten Flaggensignale

 

Gelber Flagge: Gefahrenstelle! Tempo leicht reduzieren, mit aufgerichtetem Oberkörper machen wir den Hintermann auf die Gefahr aufmerksam. Überholverbot!

 

Grüne Flagge: Gefahrenstelle ist passiert, wir können im schnellen Tempo weiterfahren.

 

Rote Flagge: Abbruch! Tempo reduzieren, aufrichten und mit Handzeichen bei gemäßigtem Tempo weiterfahren bis zur offiziellen Streckenausfahrt. Nicht auf der Strecke anhalten.

 

Rot/gelb gestreifte Flagge: Öl auf der Strecke, Rutschgefahr! Tempo reduzieren und nach möglichen Ölspuren Ausschau halten. Zur Sicherheit Ideallinie verlassen. Nur wenig Schräglage fahren und vorsichtig bremsen.

 

Blaue Flagge: Vorsicht, schneller Fahrer setzt zum Überholen an! Auf der Ideallinie weiterfahren, sicherheitshalber einen Meter Platz zum Streckenrand lassen, das gibt dem Schnelleren etwas Raum zum Überholen. Nicht umdrehen, nicht willkürlich bremsen.

 

Karierte Zielflagge: Rennen vorbei! Mit zügigem Tempo die Auslaufrunde bis zur offiziellen Streckenausfahrt fertig fahren, weil eventuell andere Fahrer auch die Auslaufrunde auf der letzten Rille fahren.

 
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